Wie alles begann ...

Während der Wirtschaftskrise in den 1930er Jahren gab es für die Menschen im Verzascatal nicht viel Arbeit.
Eine Gruppe aus dem Verzascatal gründete den „Verein für Heimarbeit“, der am Anfang typische Arbeiten aus dem Tal förderte: Färben der Wolle mit natürlichen Materialien (einheimische Blätter, Wurzeln und Früchte), Handspinnen, Stricken, Holzarbeiten.

1933 entstand daraus die PRO VERZASCA.
Es wurden verschiedene Sektionen mit unterschiedlichen Aufgaben gegründet. Die Sektion Weiterbildung zum Beispiel organisierte Kurse, Vorträge, Volksschulen; die Sektion Landwirtschaft half bei der Alpbewirtschaftung; die Sektion Tourismus kümmerte sich um die Werbung, die Instandhaltung der Strassen; die Sektion Heimarbeit organisierte Strick-und Holzkurse.

Mit der Zeit veränderte sich die Aufgabe der Pro Verzasca. Geblieben ist das Verarbeiten der Wolle. Mehr als 50 Personen arbeiten als Strickerinnen, Spinnerinnen, Mitarbeiterinnen.